Ebenso wie die Flora hat auch die Fauna bezaubernde Eigenschaften.
Viele Touristen finden es jedoch noch einen Tick interessanter, Tiere bei ihrem Leben zu
beobachten. Doch nicht nur der Beobachtungswille spielt eine große Rolle. Durch die
warme Lift des Golfstroms und das daraus resultierende Klima ergeben sich in der
Bretagne ideale Bedingungen zur Fischzucht. Die meisten Restaurants bieten ihren
Gästen frisch gefangenen Fisch, Hummer oder auch Krebse an. Auch die Austern- und
Muschelzucht ist während der letzten Jahre in der Wirtschaft sehr wichtig geworden.
Die Unterwasserwelt hält jedoch auch noch etwas anderes bereit, was der Landwirtschaft dienen kann – Seetang. Jener wird nicht selten als Dünger oder Viehfutter
benutzt. Und auch die Kosmetikindustrie profitiert von ihm. So ist die Bretagne auch
für ihre Naturprodukte bekannt, deren Hauptbestandteil in der Regel Seetang ist.
Betrachtet man sich die Fauna im Wald, fällt diese eher mager aus. Der Hauptbestand
an Tieren in der Bretagne lebt im Wasser. Dort kann man Seezunge, Sardinen, Austern, Makrelen, Scholle,
Seeal, Rochen, Seebarben, Thunfisch und Langusten, sowie Seedrachen und Krabben
vorfinden. Die Artenvielfalt bezieht sich jedoch nicht nur auf das Meer. In den
bretonischen Flüssen und Seen kann man Hechte, Zander, Barben, Forellen, Aale und
Lachs finden.