Eines der wichtigsten Exportgüter der Bretagne: Artischocken
Die Landeswirtschaft der Bretagne ist eher schwach
einzustufen.
Dabei liegen die Haupteinnahmequellen beim Tourismus. Da dieser jedoch in der Regel nur im Sommer stark ausgeprägt ist,
versuchten zahlreiche Initiatoren, die Industrie in der Bretagne durch die Übersiedlung oder Neugründung von Firmen und Unternehmen
voranzutreiben.
Teilweise mündete dies in Erfolg, teilweise nicht. Heutzutage sind die
größten Einnahmequellen neben dem Tourismus die landwirtschaftlichen Aktionen der
Bretagne. Die Gemüsefelder betten sich in die wunderschöne Landschaft der Bretagne
ein. Im Binnenland, in welchem der Tourismus zur Hochsaison nicht allzu stark
ausgeprägt ist, verdienen sich die Menschen hauptsächlich durch den Gemüseanbau ihr
Geld. So kann man in Finistère vorwiegend den Anbau von Artischocken, Blumenkohl und Kartoffeln beobachten. In
den Côtes-d'Armor überwiegt eher die Schweinezucht, die Milchviehhaltung und die Putenmast.
Dass die Bretagne heute zwar zu den wirtschaftlich eher schwächeren Regionen gehört
und nicht mehr als das Armenhaus Frankreichs bekannt ist, ist in den 1960er Jahren
begründet. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde man sich dem Ernst der Lage bewusst und
begann damit, den Tourismus, die Fischerei, sowie die Landwirtschaft und die
Industrie zu fördern.