Zu Zeiten des Mittelalters kam
es zu unzähligen Streitereien zwischen den verschiedenen Herzogtümern, denen auch
kriegerische Auseinandersetzungen folgten.
Da einzelne gebiete zu schwach waren, um
sich zu verteidigen, nahmen sie die Hilfe von den umliegenden Ländern Frankreich und
England in Anspruch. Als Gegenleistung bestanden beide Länder darauf, einen
Anspruch auf das bretonische Land zu haben. So kam es im 14. Jahrhundert dazu, dass
der Engländer Jean de Montfort als Herzog der Bretagne eingesetzt wurde.
Im
Laufe der Jahre wurde Herzog Franz II. als Nachfolger auf den Thron gesetzt. Bis zur
Schlacht gegen die Franzosen, welche 1488 zu Gunsten der Franzosen beendet wurde,
hatte die Bretagne eine Zeit voller Aufschwung erlebt. Die französische
Feudalzeit ging später in die Geschichte ein. Zwar fühlen sich viele Bretonen noch
heute durch die Franzosen übergangen, doch zur damaligen Zeit hatte die Tochter des
Herzog Franz II. dafür gesorgt, dass die Nachfolge der französischen Herrschaft
gesichert war.