Die Zeit, in welcher sich die keltischen Stämme untereinander bekriegten,
fand ein jähes Ende, als Cäsar im Jahre 56 vor Christus die Kelten besiegte.
Diese mussten sich zu ihrem Schutz nach Britannien
zurückziehen. Da die Römer von nun an die Gewaltherrschaft in der Bretagne ausübten, wurde diese Zeit auch die Römer-Zeit genannt. In dieser Zeit
versuchten die Römer, alle Spuren der früher hier lebenden Kelten nahezu
auszulöschen, was ihnen auch gelang.
So war die keltische Sprache vom Aussterben bedroht, wurde sie doch nur noch vereinzelt auf dem Land
gesprochen. In Folge der so genannten Romanisierung gerieten die Kelten für
lange Zeit in Vergessenheit. Als beendet angesehen wurde die zwanghafte Aneignung
des römischen Schrift- und Sprachsystems erst gegen Ende der Spätantike hin.