Die dokumentierte Geschichte der Bretagne
beginnt ab dem Paläolithikum (der Altsteinzeit), in welcher das Gebiet in Frankreich
zum ersten Mal nachweislich besiedelt wurde.
Um das Überleben in dieser Zeit
gewährleisten zu können, beschäftigten sich die Bevölkerung mit dem Fischen, der Jagd,
sowie dem Sammeln von Früchten. Erst Jahre später begannen sie damit, dauerhaft
sesshaft zu werden und ließen sich in selbst erbauten Hütten nieder. Gleichzeitig
wurde die Viehzucht und Landwirtschaft vorangetrieben. Ein erster Schritt zum Weg
der Technik hin war ca. 4.500 vor Christus erkennbar.
Die noch heute vorhandenen
Steinblöcke, die so genannten Megalithen, stammen ebenfalls aus dieser Zeit und
spiegeln eine ganz eigene Kultur wider. Dass die Bewohner der Bretagne damals auch
den Kontakt zu anderen Völkern suchten, wird durch Grabfunde deutlich, die eindeutig
Werkzeuge der Engländer, Dänen und Süddeutschen enthielten. Nachweislich
entwickelte sich etwa um 500 vor Christi Geburt eine eigene Kultur, welche aus der
damaligen Bevölkerung hervorging. Die Rede ist hier von den Kelten, deren Spuren man
auf der bretonischen Halbinsel finden konnte. Allerdings waren die fünf
verschiedenen Keltenstämme damals nicht friedlich untereinander gesinnt.