Fast überall findet man in der Bretagne Crêperien, in denen man die typische
Spezialität Crêpes munden lassen kann.
Wenn man in der
Bretagne Urlaub macht, sollte man Crêpes unbedingt probieren. Zwar werden diese hauchdünnen
Pfannkuchen auch bei uns angeboten, doch wenn der Teig aus Weizenmehl in der Bretagne hergestellt wird, spricht dies für eine unverwechselbare Qualität.
Meistens bekommt man zu den Crêpes eine weitere Spezialität der Bretagne gereicht,
den Cidre. Verspeisen kann man den Crêpe in unheimlich vielen Variationen. Möglich sind
sowohl süße als auch deftige Zutaten als Belag.
Immer wieder ein Erlebnis ist das Zubereiten des Crêpe. Gerade Kinder sind
fasziniert von der runden Eisenplatte und der Technik, mit welcher der Crêpe
anschließend gefaltet wird. Der wesentliche Unterschied zu unseren deutschen
Eierkuchen besteht darin, dass Crêpes dünner sind und mehr Ei, dafür aber wesentlich
weniger Mehl enthalten. Im Gegensatz zu Eierkuchen werden Crêpes in der Regel
aber ohne Fett ausgebacken, so dass sie eine fettärmere Variante darstellen und
leichter bekömmlich sind. Als Füllungen kann man sich dann auch schon mal
Nuss-Nougat-Creme, Konfitüre oder etwa süßes Obst erlauben. Wer es eher herzhaft
mag, wird die Varianten mit Käse, Champignons und Schinken vorziehen. Gerade
in der Bretagne sehr beliebt ist die Crêpe Suzette, bei der die Füllung aus
Orangenmarmelade besteht. Denkbar sind in Crêperien auch unterschiedliche
Faltungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt deswegen bleibt das Zubereiten von typisch
bretonischen Crêpe seine große Besonderheit.